
„Ich glaube, das größte Geschenk, das ich jemandem machen kann, ist, ihn wirklich zu sehen, zu hören und zu verstehen.“
Virginia Satir
Mein Interesse am Menschen und an seinen Emotionen, Bedürfnissen und Lebensprägungen entwickelte sich bereits früh. Schon im Jugendalter wollte ich verstehen, was Menschen bewegt, wie innere Prozesse wirken und wie sich diese auf Denken, Fühlen und Handeln auswirken.
Während meiner Ausbildung zur diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegerin mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendlichenpflege vertiefte sich dieses Interesse nachhaltig. Durch die Arbeit im Krankenhaus, der Austausch mit Kolleg:innen sowie in Gesprächen mit erkrankten Kindern und deren Eltern durfte ich erfahren, wie kraftvoll und heilsam offene Gespräche sein können und wie viel Zuversicht daraus entstehen darf.
„Was nicht ist, kann noch werden.“
Astrid Lindgren
Ich bin überzeugt davon, dass jeder Mensch einzigartig ist und es verdient, als Ganzes wahrgenommen zu werden – mit all seinen Erfahrungen, Prägungen und Lebensgeschichten. Empathie, Ehrlichkeit, Wertschätzung und Kongruenz bilden das Fundament meiner Arbeit. Ein direkter, respektvoller Umgang ist mir dabei ebenso wichtig wie echtes Verständnis für das, was Menschen bewegt.
Auch ich selbst bin immer wieder auf der Suche nach Sinn, Orientierung und dem Verstehen innerer Lernprozesse – besonders in herausfordernden Zeiten. Ich glaube daran, dass Krisen, so schwer sie sich anfühlen mögen, auch Raum für Entwicklung und persönliches Wachstum in sich tragen können.
Diese Überzeugungen führten mich 2024 dazu, meinen beruflichen Weg weiter zu vertiefen. Seitdem absolviere ich das berufsbegleitende Bachelorstudium der Psychosozialen Beratung an der Karl-Franzens-Universität Graz, in dem ich mich derzeit im vierten Semester befinde.
